Nationalpark Torotoro
War also eine Woche mit Corinna (Connectivity) und deren Familie (bei der ich nun schon eine ganze Weile in La Paz wohnen darf. Der Vater unterrichtet an der Deutschen Schule hier) in diesem Nationalpark unweit von Cochabamba.
Eine winzige Maschine hat uns zum Nationalpark gebracht: Der Flug war toll. Spannend schon, weil wir 5 Passagiere und der Pilot es ganz schoön ungemütlich hatten uns in den kleinen Flieger zu zwängen und noch spannender, weil wir durch einen riesigen Kanyon geflogen sind!!!! Wie im Film :)
Dann gabs lauter schöne Tagesausflüge mit sehr informiertem Guide und einem zweiten Guide, der früher Scharfhirte war und die Gegend deshalb wie seine Westentasche kannte.
Eines der ersten Erlebnisse war eine riesige Höle (lustig, wie man bei jeder Höle wieder bei Stalakmiten und den anderen Dingern anfängt und es aber trotzdem die richtig weiss ;p). Wir mussten uns dort durch Felsspalte zwängen, die ich für 3x zu eng gehalten hätte, wenn der Guide nicht vor meiner Nase durch gerobbt wäre... Das war schon ziemlich grenzwertig und für weniger stabile Nerven vermutlich nichts mehr. Es gab unterirdische Seen mit blinden und fast durchsichtigen Fischen und tolle Felsformationen.
Ich glaube, es war das erste mal in meinem Leben, dass ich Dinosaurierspuen gesehen habe. Grosse und kleine, ziemlich viele, ziemlich faszinierend. Ich habe mir sehr diese "Wieso, weshalb, warum-Bücher", die es doch in allen möglichen Ausführungen für Kinder gibt, herbei gewünscht, um mir die Dinosaurier ein bischen besser vorstellen zu können und alles ein bichen besser eingeordnet zu bekommen...
Wir sind durch tolle Kanyons maschiert und haben an tollen und eiskalten Wasserstellen gebadet. Ein echtes Highlight war auch das Baden in einer wirklich nicht ganz einfach zu errichenden Höle. Bin leider nach den ganzen verrückten Aktionen etwas verschnupft zumal es zum Ende hin anfing zu regnen (mein erster Regen seit Sao Paulo!!!!).
Ausserdem viel Natur, tolle Pflanzen und Bäume und etliche Fossilien, von welchen wir die schönsten (illegalerweise) haben mit gehen lassen...
Mit am Spannensten war allerdings die Rückfahrt!!! Alle Befürchtungen erfüllten sich. Natürlich gabe es wieder Blokaden (in letzter Zeit gibt es hier ständig Blokaden, immer wird etwas anderes gefordert zB bessere Arbeitsbedingungen und ich weiss nicht was) und natürlich auf unserer Strecke (die Strecke Cochabamba-La Paz ist eine der wichtigsten für Bolivien). Es war nicht ganz klar, ob wir es tatsächlich wagen sollten. Schliesslich gings dann doch los und natürlich trafen wie vorrausgesehen nach einem drittel der Strecke auf die stehenden Laster, Kilometer auf Kilometer stehen sie hintereinander und können weder vor noch zurück. Und die armen Lastwagenfahrer haben es bei Weitem nicht so bequem wie die unseriegen. Sicher keine Kabinen und sicher keine Standheizung oder ähnliches für die eiskalten Nächte... Naja, mit unserem riesiegen weissen Toyota Land Cruiser mit Allradantrieb ging es dann eben off-road weiter. Wir haben einen einheimischen jungen Mann (vermutlich einen Schafhirten, der die Gegend kannte) eingesammelt, der uns für unverschämte 70 Bolivianos den Weg zeigte. Ich muss sagen: Big respect, unglaublich wie Herr Walter fuhr. Die Böschungen rauf und runter, Flussbetten rauf und runter, schmale Grade, durch enge Lücken, durch meter tiefen Matsch und alles was man sich nur ausmalen kann... Nachts um 9 kamen wir in La Paz an. Immer wieder finde ich das Lichtermeer von El Alto, der riesigen Stadt, die sich am oberen Kesselrand von La Paz mit rasanter Geschwindigkeit ausbreitet und den Blick auf das erleuchtete La Paz, der sich einem bietet, wenn man sich nachts von oben in Serpentinen der Stadt nähert faszinierend!
Nun starten wir also am Montag (Corinna, ihre Mutter und ich) den 2tägigen Takesi-Trail, der uns von den schneebedeckten 4 oder 5tausendern bis in den bolivianischen Regenwald führt. Ich freue mich schon sehr! Dann soll es in gleicher Konstellation auch schon bald weiter nach Peru gehen. Ich freue mich inzwischen schon sehr auf die neuen Länder und vor allem auf Ecuador. Bin sehr gespannt, was noch alles kommt!
Eine winzige Maschine hat uns zum Nationalpark gebracht: Der Flug war toll. Spannend schon, weil wir 5 Passagiere und der Pilot es ganz schoön ungemütlich hatten uns in den kleinen Flieger zu zwängen und noch spannender, weil wir durch einen riesigen Kanyon geflogen sind!!!! Wie im Film :)
Dann gabs lauter schöne Tagesausflüge mit sehr informiertem Guide und einem zweiten Guide, der früher Scharfhirte war und die Gegend deshalb wie seine Westentasche kannte.
Eines der ersten Erlebnisse war eine riesige Höle (lustig, wie man bei jeder Höle wieder bei Stalakmiten und den anderen Dingern anfängt und es aber trotzdem die richtig weiss ;p). Wir mussten uns dort durch Felsspalte zwängen, die ich für 3x zu eng gehalten hätte, wenn der Guide nicht vor meiner Nase durch gerobbt wäre... Das war schon ziemlich grenzwertig und für weniger stabile Nerven vermutlich nichts mehr. Es gab unterirdische Seen mit blinden und fast durchsichtigen Fischen und tolle Felsformationen.
Ich glaube, es war das erste mal in meinem Leben, dass ich Dinosaurierspuen gesehen habe. Grosse und kleine, ziemlich viele, ziemlich faszinierend. Ich habe mir sehr diese "Wieso, weshalb, warum-Bücher", die es doch in allen möglichen Ausführungen für Kinder gibt, herbei gewünscht, um mir die Dinosaurier ein bischen besser vorstellen zu können und alles ein bichen besser eingeordnet zu bekommen...
Wir sind durch tolle Kanyons maschiert und haben an tollen und eiskalten Wasserstellen gebadet. Ein echtes Highlight war auch das Baden in einer wirklich nicht ganz einfach zu errichenden Höle. Bin leider nach den ganzen verrückten Aktionen etwas verschnupft zumal es zum Ende hin anfing zu regnen (mein erster Regen seit Sao Paulo!!!!).
Ausserdem viel Natur, tolle Pflanzen und Bäume und etliche Fossilien, von welchen wir die schönsten (illegalerweise) haben mit gehen lassen...
Mit am Spannensten war allerdings die Rückfahrt!!! Alle Befürchtungen erfüllten sich. Natürlich gabe es wieder Blokaden (in letzter Zeit gibt es hier ständig Blokaden, immer wird etwas anderes gefordert zB bessere Arbeitsbedingungen und ich weiss nicht was) und natürlich auf unserer Strecke (die Strecke Cochabamba-La Paz ist eine der wichtigsten für Bolivien). Es war nicht ganz klar, ob wir es tatsächlich wagen sollten. Schliesslich gings dann doch los und natürlich trafen wie vorrausgesehen nach einem drittel der Strecke auf die stehenden Laster, Kilometer auf Kilometer stehen sie hintereinander und können weder vor noch zurück. Und die armen Lastwagenfahrer haben es bei Weitem nicht so bequem wie die unseriegen. Sicher keine Kabinen und sicher keine Standheizung oder ähnliches für die eiskalten Nächte... Naja, mit unserem riesiegen weissen Toyota Land Cruiser mit Allradantrieb ging es dann eben off-road weiter. Wir haben einen einheimischen jungen Mann (vermutlich einen Schafhirten, der die Gegend kannte) eingesammelt, der uns für unverschämte 70 Bolivianos den Weg zeigte. Ich muss sagen: Big respect, unglaublich wie Herr Walter fuhr. Die Böschungen rauf und runter, Flussbetten rauf und runter, schmale Grade, durch enge Lücken, durch meter tiefen Matsch und alles was man sich nur ausmalen kann... Nachts um 9 kamen wir in La Paz an. Immer wieder finde ich das Lichtermeer von El Alto, der riesigen Stadt, die sich am oberen Kesselrand von La Paz mit rasanter Geschwindigkeit ausbreitet und den Blick auf das erleuchtete La Paz, der sich einem bietet, wenn man sich nachts von oben in Serpentinen der Stadt nähert faszinierend!
Nun starten wir also am Montag (Corinna, ihre Mutter und ich) den 2tägigen Takesi-Trail, der uns von den schneebedeckten 4 oder 5tausendern bis in den bolivianischen Regenwald führt. Ich freue mich schon sehr! Dann soll es in gleicher Konstellation auch schon bald weiter nach Peru gehen. Ich freue mich inzwischen schon sehr auf die neuen Länder und vor allem auf Ecuador. Bin sehr gespannt, was noch alles kommt!
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