Fliessbandarbeit in einer Schuhfabrik!
Es bot sich mir die Gelegenheit, meine Arbeitserfahrungen mal wieder um eine beträchtliche zu erweitern! Die Familie, bei der ich wärend meiner Behinderung bleiben durfte hat eine Schuhfabrik (nebst einer Brauerei), die jetzt in der Vorweihnachtszeit auf Hochturen Läuft, sodass sie etwas Hilfe sehr gut brauchen konnten und ich einige Tage mitgearbeitet habe. Wow, war schon spannend mal in so einer Fabrik mitzuarbeiten, in all dem Lärm und vor allem in all dem Gestank nach giftigen Klebstoffen, von dem man immer lieszt, lieszt man über die ungeheueren Arbeitsbedingungen, denen die Arbeiter vor allem in Drittwelt-Ländern ausgesetzt sind... Musste, während ich hunderte von Schuhkartongs zusammen baute, oder jeweils 24 winzige Bändchen an 40 Paar Kindersandalen knotete an die ersten Tage unseres Workcamps in Brasilien denken, wo wir ganze Vormittage damit verbrachten mitten in Sao Paulo unter der sengenden Sonne auf der roten Erde knieten und diese von winzigen Steinen und sonstigem befreiten. Ist schon eine komische Sache, so eine monotone Arbeit zu verrichten. Aber irgendwie auch angenehm: Man ist beschäftigt, muss nichts bedenken, kann in Ruhe in Gedanken schwelgen und trägt keinerlei Verantwortung...

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